Iwan Lyskow

Er wurde am 21.2.1897 im Gebiet Smolensk geboren. Von Beruf war er Landarbeiter.
Er geriet am 22.8.1941 bei Nowoberitzy in deutsche Kriegsgefangenschaft und wurde im Stalag XX C (312) Thorn registriert und erhielt die Erkennungsmarkennummer 11815. Am 20.5.1942 brachte man ihn in ein Arbeitskommando des Stalag XX A, wo er bis zum 26.11.1942 bleibt. Am 30.11.1942 bringt man ihn in das Stalag VI A Hemer und von dort in das Arbeitskommando 107R Zeche Friedrich Thyssen in Duisburg Hamborn. Vom 15.4.1943 bis 3.7.1943 ist er im Krankenrevier. Am 15.7.1943 kommt er in das Stalag VI D nach Dortmund und von dort in ein Arbeitskommando nach Hohenlimburg. Vom 7.10. bis 25.10.1943 war er im Krankenrevier. Dann kommt er in ein Arbeitskommando nach Hamm. Dort bleibt er bis zum 10.11.1943, danach war er im Krankenrevier des Stalag VI D. Am 12.3.1944 ist er dort gestorben.
Er wurde auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg beerdigt. Er war 47 Jahre alt

Sachar Basiejew

Er wurde am 15.2.1921 im Dorf Swierbikowo, im Gebiet Mordowa geboren, er war Tatar. Von Beruf war er Landarbeiter.
Am 27.6.1941 geriet er bei Libau in deutsche Kriegsgefangenschaft.
Er wurde im Stalag (Stammlager) 331 Hydekrug in Litauen registriert und erhielt die Erkennungsmarkennummer 290. Man brachte ihn von dort in das Stalag I A Stablack in Ostpreußen, dann am 20.11.1942 in das Stalag I B Hohenstein in Ostpreußen. Von dort kam er am 3.12.1942 in das Stalag VI Hemer und schließlich an 9.12.1942 in das Arbeitskommando 607R Zeche Kaiserstuhl in Dortmund.
Am 5.5.1943 kam er bei einem Fliegerangriff um. Seine Überreste wurden auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg auf Feld 4. Beigesetzt. Er war 22 Jahre alt.

Nikolaj Abaschin

Er wurde am 25.7.1915 geboren, sein Geburtsort ist nicht vermerkt. Als Wohnort seiner Angehörigen gab er das Gebiet Tula an.
Am 29.6.1941 geriet er in Weißrussland in deutsche Kriegsgefangenschaft und kam in das Stalag XI C Bergen Belsen, wo er registriert wurde und die Erkennungsmarkennummer 8064 erhielt. Am 17.10.1941 kam er in ein Arbeitskommando des Stalag. Am 1.12.1941 brachte man ihn in das Stalag XI A Altengrabow. Dort war er in verschiedenen Arbeitskommandos. Am 5.12.1942 brachte man ihn in das Stalag VI A Hermer und dann in die Arbeitskommandos 607R Zeche Kaiserstuhl, Dortmund. Am 5. Mai 1943 kam er bei einem Fliegerangriff auf Dortmund um. Seine Überreste wurden auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg auf Feld 4 beerdigt. Er war 27 Jahre alt.

Timofej Rusajew

Er wurde am 11.12.1912 im Gebiet Gorki (Nijni Novgorod) geboren. Er war verheiratet und  Arbeiter.
Am 5.8.1941 geriet er bei Porchow in deutsche Kriegsgefangenschaft. Er wurde im Stalag (Stammlager) Stalag I B Hohenstein (Ostpreußen) registriert und erhielt die Erkennungsmarkennummer 9591. Man brachte ihn von dort am 3.10.1941 in das Stalag I A Heydekrug (Ostpreußen), dann in ein Arbeitskommando nach Königsberg. Ende August 1943 kam er wieder in das Stalag I B und am 10.9.1943 in das Stalag VI A Hemer. Anfang Oktober 1943 brachte man ihn nach Dortmund in das Arbeitskommando 612R Zeche Fürst-Hardenberg.
Am 16.9.1944 starb er dort an Blutvergiftung. Er wurde am 18.9.1944 auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg auf Feld 8, Grabnummer 36, beerdigt. Er war 31 Jahre alt

Fedor Losowski

Er wurde am 10.12.1918 in Gomel in Weißrussland geboren.
Am 5.10.1941 geriet er in deutsche Kriegsgefangenschaft.
Er wurde im Stalag (Stammlager) VIK Senne (326) registriert und erhielt die Erkennungsmarkennummer 129678. Er wurde am 8.9.1943 in das Stalag VI Hemer gebracht, dann Anfang Oktober 1943 in das Arbeitskommandos 612R Zeche Fürst Hardenberg nach Dortmund.
Am 30.5.1944 verunglückte er auf der Zeche Fürst Hardenberg tödlich. Er wurde am 31.5.1944 auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg auf Feld 7, Grabnummer 470 beerdigt. Er war 25 Jahre alt.

Iwan Sewidow

Er wurde am 20.3.1907 im Gebiet Sumy in der Ukraine geboren. Er war verheiratet und  in der Landwirtschaft tätig.
Am 6.7.1943 geriet er bei Kursk in deutsche Kriegsgefangenschaft. Er wurde im Stalag (Stammlager) VI K (326), Senne registriert und erhielt die Erkennungsmarkennummer 142378. Man brachte ihn am 21.10.1943 in das Stalag VI A Hemer und am 25.10.1943 nach Dortmund in das Arbeitskommandos 612 R Zeche Fürst Hardenberg. Am 20.4.1944 kam er in das Lager Lazarett, am 20.6.1944 brachte man ihn in das Arbeitskommando der Zeche Kaiserstuhl. Er starb am 26.10.1944 im Lazarett in Dortmund-Kirchlinde an Bauchfellentzündung und toxischer Herzmuskelschwäche. Am 30.10.1944 wurde er auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg auf Feld 8, Grabnummer 48 beerdigt. Er war 37 Jahre alt.

Aschum Aschumow

Er wurde am 7.5.1913 in Dagestan geboren.
Er war verheiratet und in der Landwirtschaft tätig.
Am 25.5.1942 geriet er in deutsche Kriegsgefangenschaft und kam in das Stalag VI K (326) Senne. Dort wurde er registriert und erhielt die Erkennungsmarkennummer 114972. Am 25.2.1943 brachte ihn in das StalagVI A Hemer, dann im März 1943 in das Arbeitskommando 755R Zeche Hansemann in Dortmund Mengede.
Am 20.5.1944 starb er dort an Herzversagen und wurde am 22.5.1944 auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg auf Feld 7 beerdigt. Er war 31 Jahre alt.

Nikolaj Bojko

Er wurde am 28.5.1921 in Gebiet Kamenz-Podlosk, in der Westukraine geboren.
Er war in der Landwirtschaft tätig.
Am 2.7.1941 geriet er bei Minsk in deutsche Kriegsgefangenschaft und kam in das Stalag VI C Bathorn, wo er registriert wurde und die Erkennungsmarkennummer 33834 erhielt. Am 25.7.1941 brachte man ihn in das Zweiglager Dalum. Am 14.10.1941 wurde er in das Stalag XII F Johannis-Bannberg nach Frankreich gebracht und von dort in verschiedene Arbeitskommandos in der Region. Am 24.5.1943 kam er in das Stalag VI K (326) Senne, dann am 18.6.1943 in das Stalag VI A Hemer. Am 8.8.1943 unternahm er einen Fluchtversuch und erhielt 7 Tage Arrest. Von September bis November 1943 war er in Krankenrevier. Am 27.11.1943 kam er in das Arbeitskomanndo 754R Zeche Dorstfeld. Dort erlitt er am 29.4.1944 eine Schussverletzung und starb. Am 2.5.1944 wurde er auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg auf Feld 7, beerdigt. Er war 22 Jahre alt.

Kirill Pljaskin

Er wurde am 14.1.1913 in Tschetschenien, im Dorf Kirker geboren, er war verheiratet und von Beruf Buchhalter.
Am 6.7.1943 geriet er bei Belograd in Südrussland in deutsche Kriegsgefangenschaft und kam in das Stalag 301 Schepetowka. Man brachte ihn am 2.8.1943 in das Stalag (Stammlager)VI K (326) Senne, wo er registriert wurde und die Erkennungsmarkennummer 124383 erhielt. Danach kam er am 13.08.1943 das Stalag VI nach Hemer, dann nach Dortmund-Mengede in die Arbeitskommandos 755R Zeche Hansemann.
Am 20.7.1944 starb er an Lungenentzündung und wurde am 21.7.1944 auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg auf Feld 7, Grabnummer 2858 beerdigt. Er war 31 Jahre alt.

Jakow Ssysuew

Er wurde im Jahr 1900 in Tscheljabinsk am Ural geboren.
Sein letzter Wohnort war im Gebiet Kustanai, er war verheiratet und in der Landwirtschaft tätig. Am 1.1.1942 geriet er bei Bolohow (Westukraine)in deutsche Kriegsgefangenschaft. Er wurde im Stalag (Stammlager) VI K (326) Senne registriert und erhielt die Erkennungsmarkennummer 110067.
Man brachte ihn im Dezember 1942 in das Stalag VI A nach Hemer und von dort im Januar 1943 zunächst in das Lager Marchienne au Pont bei Charleroi in Belgien und danach in das Arbeitskommandos Zwartberg.
Am 19.9.1944 brachte man ihn in das Stalag VI D nach Dortmund und von dort am 13.11.1944 in das Arbeitskommando R5138 Witten W-A- Dortmund Süd.
Er starb am 13.1.1945 und wurde auf dem Internationalen Friedhof am Rennweg auf Feld 8 beerdigt. Er war 44 Jahre alt.